Narbenbehandlung
 / Narbenentstörung

 

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NARBENBEHANDLUNG / NARBENENTSTÖRUNG


Negative Auswirkungen von Narben als Störfelder werden bei Diagnosen häufig unterschätzt. Daher sollte insbesondere bei nicht offensichtlichen Ursachen von Schmerzen der Narbenbetrachtung eine besondere Beachtung geschenkt werden.

  
           
Narbenbildung:

Der Körper aktiviert nach einer Verletzung der Haut sofort einen Mechanismus der die Wunde verschließt. Nach der Blutgerinnung beginnt der Körper mit der Gewebsneubildung, dem Bindegewebe mit Kollagenfasern.

Blinddarm-Narbe


Wie auf diesem Bild zu sehen ist eine frische Narbe oft erst rot und wird dann nach und nach heller. Das Gewebe unterscheidet sich im Aussehen und von der Funktion von dem vorherigen bzw. der umliegenden Haut.

Einige Narben werden dicker, bleiben gerötet, jucken oder schmerzen.

Manche Patienten haben chronische Schmerzen, ohne dass eine Ursache offensichtlich zu erkennen ist. Hier kommen häufig Narben in Betracht, die an ganz anderen Stellen oder Regionen des Körpers liegen können und oft nicht mit den Schmerzen direkt in Verbindung gebracht werden.

Narben können unseren gesamten Energiekreislauf durcheinander bringen und somit ein „Störfeld“ darstellen, durch dass das Fließen der Energie behindert wird. Diese Blockaden verursachen oft körperliche, aber auch manchmal seelische Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, Narben zu entstören und regelmäßig zu pflegen.

              
  

APM-Creme wirkt der Narbenstörung entgegen.

   APM-Creme   
              
              
   Kelo-cote Silikon-Gel zur Narbenpflege / Sinclair   

Kelo-cote ® ist ein patentiertes Silikongel zur Narbenpflege. Es wird zur Prävention und Behandlung von hypertrophen Narben (Wulstnarben) und Keloiden (Wucherungen über das ursprüngliche Wundgebiet hinaus) angewendet.

  
   © Sinclair, Pharma GmbH         
              
   Kelo-cote Silikon-Gel zur Narbenpflege / Sinclair   

Nach der Anwendung bildet sich ein selbsttrocknender, hauchdünner und wasserundurchlässiger Silikonfilm. Dieser Film stellt für die Narbe eine Art Schutzbarriere gegen chemische, physikalische und bakterielle Einflüsse dar. Ferner bleibt das Feuchtigkeitsgleich-gewicht des Narbengewebes erhalten. Somit bildet sich ein Umfeld, in dem sich die Bindegewebsproduktion der Narbe normalisieren kann. Weiter Infos unter:

www.sinclairispharma.com/our-products/aesthetic.aspx

  
   © Sinclair, Pharma GmbH      
              
         Kelo-cote Silikon-Gel zur Narbenpflege / Sinclair   
         © Sinclair, Pharma GmbH   


Sind Narben als Störfeld erkannt worden, sollte eine fachgerechte Narbenentstörung durchgeführt werden. Die Narbenentstörung ist oft Voraussetzung für den Behandlungserfolg von Massagen, Reflexzonen-Therapien, Akupunkt-Massagen (APM), Akupunktur o.ä. naturheilkundlichen Therapien und geht diesen voraus.

Durch die Narbenentstörung und eine regelmäßige Narbenpflege ist es möglich:



Zum Entstören von Narben können unter anderem angewandt werden:

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 APM - Akupunkt-Massage nach Penzel (Erläuterung unter APM)

        
              
  

Akupunkmassage nach Penzel    Akupunkmassage nach Penzel     © APM-Lehrinstitut Heyen

        
        

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 INTER X –Therapie (Erläuterung unter Schmerztherapie)

INTER-X Gerät      
      © Firma NRG, Gunther Steinmetz      
              

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 Neuraltherapie

Lokal-Anästhetikum      
              

Erläuterung zum Thema Neuraltherapie:

Die Bezeichnung "Neuraltherapie" bedeutet, dass bei diesem Verfahren eine Behandlung der Nerven vorgenommen wird. Konkret geschieht das durch Injektionen mit örtlichen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika). Sie stellen zum Beispiel schmerzhafte Zonen des Körpers ruhig, sodass sich diese entkrampfen und die Selbstheilungskräfte wieder in Gang kommen können. Dabei geht man davon aus, dass über die Nervenbahnen auch weiter entfernt liegende "Störzonen" und "Herde" - wie etwa Narben und schadhafte Zähne - Beschwerden auslösen können. Der Körper wird durch die Neuraltherapie zur Selbstheilung angeregt. Durch Injektionen in diese Zonen können sich Schmerzen manchmal innerhalb von Sekunden lösen. Die Dauer der Wirkung schwankt je nach Ursache. Das Sekundenphänomen - das Aussetzen des Schmerzes innerhalb von wenigen Sekunden - gilt unter Neuraltherapeuten als bewiesen, wenn die behandelte Person nach Injektionen in ein Störfeld mindestens 20 Stunden lang (bei Zähnen acht Stunden lang) beschwerdefrei ist. Diese Zeit reicht weit über die Wirkung des Betäubungsmittels hinaus, die meist nur 30 bis 60 Minuten anhält.

Injiziert wird in Akupunkturpunkte, in Head-Zonen, in Narbengebiete oder in das jeweilige Schmerzgebiet. Dabei werden nur sehr kleine Mengen und geringe Konzentrationen des Lokalanästhetikums verwendet. In akuten Fällen sind tägliche Behandlungen möglich. Bei chronischen Leiden einmal wöchentlich, beziehungsweise bei wieder Auftreten der Beschwerden.

Zur Diagnoseerstellung ist eine sehr gründliche Befragung und Untersuchung notwendig, die auch frühere Verletzungen, Unfälle, Operationen etc. als mögliche Ursachen für Beschwerden aufspürt. Wie auch bei etlichen anderen naturheilkundlichen Verfahren, kann erst eine Erstverschlechterung - eine Verstärkung der Symptome für ein oder zwei Tage - einsetzen. Das zeigt, dass der Körper auf die Behandlung anspricht und die Heilreaktion durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte einsetzt. 

Die Stichtechniken und Behandlungsmethoden der Neuraltherapie sind:

Sind Narben die (vermuteten) Störfelder, wird das Betäubungsmittel mit einer sehr dünnen Nadel meist an mehreren Punkten in und unter die Narbe gespritzt.

Dabei wird das Lokalanästhetikum mit einer dünnen Kanüle knapp unter die Oberfläche der Haut injiziert. Die Einstichstellen liegen oft an Akupunkturpunkten, Head-Zonen oder mitten im Schmerzgebiet. In der Folge bilden sich kleine Bläschen - Quaddeln - die an Insektenstiche oder Flohbisse erinnern (Quaddelserie "Flohleiter"). Es werden meist mehrere Quaddeln in bestimmte Hautareale gespritzt - etwa entlang der Wirbelsäule, des Rippenbogens oder rund um den Kopf.


 © NATURHEILPRAXIS SANAPOINT • eMail webmaster • letzte Änderung: 13.August 2014 •