
Manche Patienten haben chronische Schmerzen, ohne dass eine Ursache offensichtlich
zu erkennen ist. Hier kommen dann häufig Narben in Betracht, die an ganz
anderen Stellen oder Regionen des Körpers liegen können und oft
nicht mit den Schmerzen in Verbindung gebracht werden.
Narben können unseren gesamten Energiekreislauf durcheinander bringen
und somit ein „Störfeld“ darstellen. Wenn das Fliessen der
Energie behindert wird, spricht man von einem Störfeld. Diese Blockaden
verursachen oft körperliche, aber auch manchmal seelische Beschwerden.
Deshalb ist es wichtig, Narben zu entstören und regelmäßig
zu pflegen.
Sind Narben als Störfeld erkannt worden, sollte eine fachgerechte Narbenentstörung
durchgeführt werden. Die Narbenentstörung ist oft Voraussetzung
für den Behandlungserfolg von Massagen, Reflexzonen-Therapien, Akupunkt-Massagen
(APM), Akupunktur o.ä. naturheilkundliche Therapien und geht diesen voraus.
Durch
die Narbenentstörung und eine regelmäßige Narbenpflege ist es
möglich:
Zum
entstören von Narben können unter anderem angewandt werden:
Kurze
Erläuterung zum Thema Neuraltherapie: Injiziert wird in Akupunkturpunkte, in Head-Zonen, in Narbengebiete oder
in das jeweilige Schmerzgebiet. Dabei werden nur sehr kleine Mengen und geringe
Konzentrationen des Lokalanästhetikums verwendet. In akuten Fällen
sind tägliche Behandlungen möglich. Bei chronischen Leiden einmal
wöchentlich, beziehungsweise bei wieder auftreten der Beschwerden. Zur Diagnoseerstellung ist eine sehr gründliche Befragung und Untersuchung
notwendig, die auch frühere Verletzungen, Unfälle, Operationen etc.
als mögliche Ursachen für Beschwerden aufzuspüren. Wie auch
bei etlichen anderen naturheilkundlichen Verfahren, kann erst eine Erstverschlechterung
- eine Verstärkung der Symptome für ein oder zwei Tage - einsetzen.
Das zeigt, dass der Körper auf die Behandlung anspricht und die Heilreaktion
durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte einsetzt. Die Stichtechniken und Behandlungsmethoden der Neuraltherapie sind: Narbenbehandlungen Quaddeln
Zusammenfassung:
Die Bezeichnung "Neuraltherapie" bedeutet, dass bei diesem Verfahren
über die Nerven behandelt wird. Konkret geschieht das durch Injektionen
mit örtlichen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika). Sie stellen
zum Beispiel schmerzhafte Zonen des Körpers ruhig, sodass sich diese entkrampfen
und die Selbstheilungskräfte wieder in Gang kommen. Dabei geht man von
der Annahme aus, dass über die Nervenbahnen auch weiter entfernt liegende
"Störzonen" und "Herde" - wie etwa Narben und schadhafte
Zähne - Beschwerden auslösen können. Der Körper wird durch
die Neuraltherapie zur Selbstheilung angeregt, da an diesen Stellen eine erhöhte
Aufmerksamkeit des Körpers gefordert wird. Durch Injektionen in diese Zonen
können sich Schmerzen manchmal innerhalb von Sekunden lösen. Die Dauer
der Wirkung schwankt je nach Ursache. Das Sekundenphänomen - das Aussetzen
des Schmerzes innerhalb von wenigen Sekunden - gilt unter Neuraltherapeuten
als bewiesen, wenn die behandelte Person nach Injektionen in ein Störfeld
mindestens 20 Stunden lang (bei Zähnen acht Stunden lang) beschwerdefrei
ist. Diese Zeit reicht weit über die Wirkung des Betäubungsmittels
hinaus, die meist nur 30 bis 60 Minuten anhält.
Sind Narben die (vermuteten) Störfelder, die Schmerzen auslösen,
wird das Betäubungsmittel mit einer sehr dünnen Nadel meist an mehreren
Punkten in und unter die Narbe gespritzt.
Dabei wird das Lokalanästhetikum mit einer dünnen Kanüle knapp
unter die Oberfläche der Haut injiziert. Die Einstichstellen liegen oft
an Akupunkturpunkten, Head-Zonen oder mitten im Schmerzgebiet. In der Folge
bilden sich kleine Bläschen - Quaddeln - die an Insektenstiche oder Flohbisse
erinnern (Quaddelserie "Flohleiter"). Es werden meist mehrere Quaddeln
in bestimmte Hautareale gespritzt - etwa entlang der Wirbelsäule, des
Rippenbogens oder rund um den Kopf.